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Freitag 03. 02. 2006
EventMinis
Mini – Spielfest der SG Engelskirchen/Loope Ende Januar – nichts für schwache Nerven
von

Wer dachte, er könne sich an Sonntagfrüh am 22.01.2006
um 10.00 Uhr in der Walbachhalle in aller Ruhe und
sonntäglicher Gelassenheit ein Jugendturnier anschauen,
der sah sich leider getäuscht.
Nahezu 120 Mini-Handballerinnen und Handballer sowie
Geschwister und befreundete Kinder, aber auch Eltern und
Großeltern brachten beim Minispielfest der
SG Engelskirchen/Loope die Halle so richtig zu kochen.

Teilweise ohrenbetäubender Lärm vor Begeisterung der Akteure
brachte die Halle zu kochen. 2 Spielfelder parallel und dazu
noch eine Spielwiese für die, die nicht im Spiel eingesetzt waren,
ließen den Lärmpegel kräftig nach oben steigen.
Nichts für schwache Nerven.

Die Kleinsten zeigten was sie konnten und kämpften aufopferungsvoll und zeigten ihre handballerischen Fähigkeiten.
Nach ca. 4 Stunden war es dann geschafft. Alle wurden zum
Sieger erklärt und versehen mit einer Teilnahmeurkunde wurden
die erschöpften Kinder wieder in die verdiente Sonntagsruhe in
ihrem Heimatort entlassen.

An dem Minitreffen nahmen folgende Mannschaften teil:

  • TV Bergneustadt 2x
  • TV Strombach 2x
  • TV Rodt Müllenbach 1x
  • TV Wallefeld 2x
  • CVJM Oberwiehl 2x
  • und der Gastgeber SG Engelskirchen/Loope 2x


Die Organisatoren des Mini-Spielfestes Hans Rüßmann und
Gregor Andrieu waren mit dem Verlauf und der Stimmung
sehr zufrieden.

Fotos finden Sie in den Fotogallerien
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Donnerstag 21. 10. 2004
EventBJgd
Zelten 2004 auf Distelhaus, es war schaurig, aber schön !!!!
von

Immer wieder sprach man in der damaligen männlichen
C-Jugend um Mannschaftskapitän David Heidkamp über ein
Mannschaftszelten, wo auch immer.
„Super toll, ja klasse, Mensch, da freuen wir uns drauf“, hieß es
immer wieder aus den Mäulern der Spieler und David bekam den
Auftrag, die Mannschaft zu mobilisieren und einen Termin im
Frühjahr oder spätestens im Sommer 2004 festzulegen. Dann
bot der Trainer auch noch seine Hacienda Distelhaus als
Austragungsort an.

Alles schien schon gelaufen und auf Distelhaus wurde auch
schon der Rasen ultrakurz gemäht und Freiflächen für das
Großzelt vorgeplant.



Aber nichts passierte? Hei, was war los. Immer wieder wurde
nachgefragt, aber letztendlich hatten die Herren der Schöpfung
immer wieder andere Termine und so kam es wie es kommen
musste. Das Zelten kam für den vorgeplanten Zeitraum nicht zu
Stande.

Die Zeit verstrich, die ersten Meisterschaftsspiele im Sept. 2004
liefen schon wieder, da plötzlich flammte erneut der
Zeltgedanke bei einigen Spielern auf.
Jetzt stand es fest: Es sollte ein Zelten in den Herbstferien
geben. Kurzerhand wurde ein Termin festgemacht, es sollte ein
Zelten von freitags bis sonntags sein. Jetzt zeigten sich die
wahren Orga-Profis. Ein Plan wurde aufgestellt. Treffen 15.00h
auf Distelhaus, Lagerfeuer vorbereiten, Zelt aufbauen,
Grill anfeuern, Fleisch war noch genug im Kühlhaus des
Hacienda-Besitzers und mit rasanter Musik sollten die Nächte
bestritten werden. (??)



Das war die Theorie!!! Jetzt aber die Realität, welch ein Gauen!!!

Sturm war angesagt, die Temperaturen sanken auf 10 Grad über 0, Dauerregen, Marc Schlimbach und Hucky waren pünktlich
15.00h zur Stelle (weil auch Daddy Schlimbach mit seinen Alten
Herren nach Dänemark unterwegs war und Marc hatte keinen
Bock mitzufahren!!), das Lagerfeuer wurde unter Regen angezündet (unter einem Sonnen-schirm), beide schauten
immer in Richtung Berg zur „Flötbutz“, wo bleiben denn die
anderen. Die beiden waren schon fast verzweifelt als dann
gegen 17.00h die anderen Kameraden kamen.



Die Sachen schnell unters Carport und ab zum Zeltaufbauen. Grundsätzlich kein Problem, aber immer wieder aufkommende
Sturmböen schlugen uns immer wieder das große Maltheserzelt
um und nur mit vereinten Kräften konnten die Stangen mit Heringen versehen und das Zelt zum Stehen gebracht werden.
Und das dauerte seine Zeit bis das alles verzurrt war. Jetzt
wurde der Grill angeheizt, dicke Steaks und Würstchen linderten
für einen Moment den Kälte- und Nässeschmerz und nach
diesem Schmaus zeigte der ein oder andere schon
Ermüdungserscheinungen.



Da half nur ein „Nachtspaziergang“ und so zogen wir los in den
dunklen Wald, wo Wolfsgeheule und das Schreien der Käuzchen
einigen die Gänsehaut aufkommen ließ. Immer wieder kreuzten
Hirsche und Hasen unsere Wege und so waren einige froh, nach
einer Stunde wieder das beleuchtete Distelhaus zu
erleben. Die Stimmung war grundsätzlich gut. Das Lagerfeuer
wurde kurzerhand unter das Carport verlegt, Bänke und Stühle
dort hin transportiert. Hier tat sich besonders Jan Hildmann und
Gianluca Nuzzo als Feuermänner hervor. David Heidkamp und
Andreas Gottreich übten sich im Golf III als DJ und sorgten für
musikalisch Unterhaltung, wenn auch mehr als improvisiert.
Jedoch, es wurde immer kälter und nur das kräftige Lagerfeuer
konnte den Kälteschmerz und die eintretende Müdigkeit
verhindert bzw. verzögern.





Gegen 01.00h fand das Treiben dann ein Ende und alle besannen sich ihrer Schlafsäcke. Sie hatten dann im Zelt
nochmals so richtig Spaß, wie das so unter Männer abgeht.
Nicht nur das Lachen war weithin zu hören, sondern so manch
einem entfleuchten kräftige Töne aus dem Bereich der
Schlafsackzonen.



Die Nacht über war dann Ruhe.
Als dann gegen 07.00 Uhr die Ersten wieder erwachten, stand
nun das Frühstück an. Trainerfrau Inge hatte ein Erbarmen mit
den fröstelnden Handballern und lud sie daher alle zum
Frühstücken mit frischen Brötchen, heißem Kakao und vielen
Leckereien ins Haus ein. Die Jungs waren irgendwie dankbar
und selbst Felix Dorstewitz – der Bär - kuschelte sich mit
Marius Roth am warmen Kachelofen.
Das Frühstück dauerte aus verständlichen Gründen so seine
Zeit und aufgrund der Wetterlage beschloss man, die Aktion
abzubrechen und gegen Mittag von den Eltern sich abholen zu
lassen.



Daher wurde das Zelt schnell abgebrochen und das Gröbste
bereinigt.

Alle Handballer versicherten, dass das Zelten wiederholt werden muss.
Ob es bereits 2005 gelingt, war man sich nicht so sicher. Aber man arbeitet daran.
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